Lifehack #3 – Den Tag mit einem gemachten Bett starten

Mir geht es hier nicht um irgendeinen philosophischen Wert des „morgentlichen Bettmachens“. Auch denke ich nicht, dass das Bett machen Wunder vollbringt.

Was ich jedoch sehr wohl denke ist, dass dieser Aufwand von nicht mehr als 30 Sekunden meines Lebens sich sehr wohl lohnt – so sehr, dass es für mich ein Lifehack Wert ist.

Du erinnerst Dich vielleicht…

Ich hatte mal beschrieben, wie meine derzeitige Morgenroutine aussieht. Ich gebe zu, mal halte ich mich mehr daran, mal weniger. ABER, sie hat sich in jedem Fall zu einem wichtigen Tool für mich entwickelt, um mit Stress besser umgehen zu können und gleichzeitig meine persönlichen Ziele besser zu erreichen.

Dabei hatte ich erwähnt, dass ein wichtiger Teil meiner Morgenroutine das Bett machen ist und Dir dieses Video gezeigt:


Ich hatte es mir damals wirklich zu Herzen genommen und habe es zur Gewohnheit werden lassen, jeden Morgen das Bett zu machen.

An dieser Stelle wollte ich mal berichten, was das Bett machen mir persönlich gebracht hat und warum ich es für einen idealen Lifehack halte.

Das offensichtlichste Zuerst.

1. Es ist einfach ordentlicher.

Für mich als strukturierten und ich würde sagen ordentlichen Menschen ist Ordnung die halbe Miete.

Ein gemachtes Bett – dabei reicht es schon, wenn die Decke zurecht gelegt und die Kissen an ihrem Platz sind – macht vor allem in kleinen Räumen sehr viel aus und lässt den gesamten Raum einfach aufgeräumter wirken.

Dabei ist mir der Raum selbst fast schon egal, das Wichtige dabei ist, dass ich mich selbst aufgeräumter fühle.

Chaos stellt für mich nämlich nicht selten Stress dar. In einem chaotischen Raum oder Arbeitsplatz leidet auch die Konzentration und Kreativität.

Deshalb ist für mich das Bett machen ein sehr einfacher Weg, um mit wenig Aufwand viel Ordnung zu schaffen und damit den Tag zu beginnen.

2. Der erste Dominostein des Tages.

Tim Ferriss sagt so etwas ähnliches wie „it is the one thing I can finish for sure, the one thing I can control if everything else is uncertain.

Da ist sehr viel Wahres dran, denn für mich fühlt es sich an wie die erste Überwindung des Tages, die ich jedoch voll und ganz kontrolliere. Überwinde ich meinen inneren Schweinehund und nehme die 30 Sekunden auf mich, kann ich etwas für den Tag abhaken, woran ich nie scheitern kann.

Admiral McRaven aus dem Video beschreibt es so, dass es der erste abgeschlossene To Do des Tages ist und somit der nächste leicht folgen kann, und der nächste, und der nächste…

Er sagt auch, dass es ein Beweis dafür ist, dass auch die kleinen Dinge im Leben zählen – The little things matter.

Ohne zu philosophisch an dieser Stelle zu werden, es tut einfach gut, etwas großes und nicht übersehbares wie das Bett am Morgen „abzuschließen“, und dieses noch so kleine Erfolgserlebnis und Gefühl von Kontrolle in den Tag mit hinein zu nehmen.

3. Das Bett wird zum Rückzugsort.

Zu guter Letzt, egal wie der Tag gelaufen ist, wenn man nach Hause kommt, wartet ein gemachtes Bett auf mich.

Es mag übertrieben klingen, aber es ist wirklich so. Selbst wenn am Tag nichts so lief, wie es sollte. Das gemachte Bett wird zu einem Symbol dafür, dass zumindest daheim, sei es auch nur im Schlafzimmer, mindestens eine Sache nach Plan lief.

Außerdem tut es einfach gut, erschöpft in ein aufgeräumtes und einladendes Bett fallen zu können und endlich zu entspannen.

Probier es einfach selber aus.

Es dauert wirklich keine 30 Sekunden und das Bett muss schließlich nicht faltenfrei und nach einer Schablone zurecht gelegt sein.

Fang einfach klein an, probiere es über eine längere Zeit aus und – das Wichtigste bei all den Lifehacks – finde selbst für Dich heraus, ob es ein wertvoller Lifehack für Dich ist oder etwas anderes für Dich besser funktioniert.

Fun Fact: Als Kind musste ich damals JEDEN Tag meine Schlafcouch abräumen, die Bettsachen in dem obersten Regal meines Kleiderschranks (an das ich nur mit Mühe ran kam) verstauen und am Abend wieder fertig machen, damit ich tagsüber mehr Platz in meinem Kinderzimmer hatte. Das hat definitiv weit mehr als 30 Sekunden gedauert.

Also wenn ich das damals schon regelmäßig und trotz Aufwand geschafft habe, dann schaffst Du den Test allemal 😉

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