Geheimtipp #11 – „Habe eine eigene Sonne“

Ja ich weiß, noch philosophischer hätte man es wahrscheinlich nicht ausdrücken können…

Aber vielleicht erzähl ich Dir kurz wie ich auf diesen Tipp überhaupt komme.

Schuld ist nämlich mein Friseur, der seit über 10 Jahren der Friseur meines Vertrauens ist.

Warum?

Weil er neben einem guten Schnitt, Preis und Service auch immer wieder interessante Lebensweisheiten raushaut: sei es als Familienvater, als Geschäftsmann, als Ernährungsberater (ja auch das noch) und vieles mehr.

So auch letzten Samstag.

Letzten Samstag erzählte er mir nämlich davon, wie er seinem jüngsten Sohn die Idee der „eigenen Sonne“ erklären wollte. Da ich nicht genau wusste, was er damit meint, kamen wir auf dieses Thema.

Hier ist das, was er mir erzählte.

Es gibt solche Menschen, die, egal wie gut es ihnen geht, einfach immer etwas zu meckern und immer etwas zu nörgeln haben. Die negative Energie solcher Menschen spürt man richtig, denn es strengt an Zeit mit ihnen zu verbringen. So als ob sie einen aussaugen.

Und dann gibt es solche Menschen, die irgendwie immer gute Laune verbreiten, egal wie der Tag läuft. Man fühlt sich mit ihnen einfach gut und erholt, manchmal sogar inspiriert und motiviert. Mein Friseur ist definitiv eine solche Persönlichkeit.

Der Unterschied zwischen diesen beiden Gruppen ist der, dass „positive“ Menschen eine Art eigene Sonne haben – so nennt er es jedenfalls. Eine Sonne, die diesen Menschen immer wieder Energie gibt weiter zu machen und sie selbst aufmuntert, gerade dann, wenn es ihnen mal nicht so gut geht.

Manche haben sogar eine so große Sonne, dass sie auf andere abfärbt. Selbst die Miesepeter dieser Welt lassen sich dann für eine kurze Zeit ablenken.

So philosophisch es auch klingt, es ist wirklich etwas dran. Denn ohne es zu wissen, habe ich mir selbst gleich mehrere „Sonnen“ geschaffen. Ich nannte sie halt nur nicht so und war mir auch nicht bewusst, dass ich welche hatte.

Meine eigenen Sonnen

Für mich können Sonnen zum Beispiel ein positiver Gedanke, vielleicht eine bestimmte Motivation, ein schönes Erlebnis und vieles mehr sein. Egal was es in Deinem persönlichen Fall sein könnte, sie haben meistens den Effekt einer gewissen Freude, einer inneren Zufriedenheit, einer positiven Ausstrahlung, einfach einer gewissen positiven Energie.

So fühlt es sich zumindest für mich an.

Hier mal ein paar konkrete Beispiele von mir.

Dankbarkeit

Ich versuche dankbar für die Dinge, die mir passieren, zu sein und mir diese Dinge auch immer wieder bewusst zu machen.

Ich habe zum Beispiel eine Zeit lang ein Dankejournal geführt. Jeden Abend habe ich dort 1-3 Dinge aufgeschrieben, für die ich dankbar an diesem Tag bin. Mittlerweile mache ich es eher unregelmäßig, wenn wieder etwas Schönes passiert ist. Es ist jedoch prall gefüllt mit schönen Momenten, die ich in schlechten Zeiten nur durchblättern muss, um mich aufzuheitern.

Gutes tun

„Tue Gutes und Gutes kommt zu Dir zurück“ – manchmal sogar um ein Vielfaches.

Mal wieder eine super Standart-Floskel aber da ist so viel dran, dass ich selbst immer wieder überrascht bin.

Dabei geht es gar nicht darum wie „groß“ die gute Tat ist. Jemand der € 100 spendet kann manchmal mehr bewegen als jemand der € 100.000 spendet.

Manchmal ist es auch einfach nur ein Lächeln, das den Unterschied macht.

Noch an dem selben Samstag war ich später am Nachmittag einkaufen im Supermarkt. Vor mir war eine Frau (in ihren 30ern schätze ich), ihre Stinkigkeit und Unzufriedenheit konnte ich schon an der Fleischtheke miterleben.

Jedenfalls hatte sie sich auch gegenüber der Kassiererin stinkig verhalten und sie mit ihrem Auftreten gefühlt auf einen menschlichen Roboter an der Kasse heruntergestuft.

Vor allem in solchen Situation versuche ich – egal wie schlecht gelaunt oder gestresst ich vielleicht an dem Tag bin – der Kassiererin ein freundliches Lächeln zu schenken, vielleicht auch mal einen kurzen Witz zu machen, wenn heutzutage von Blockchain und Cryptocurrencies die Rede ist, der Scanner an der Kasse aber dann am Ablesen eines Barcodes scheitert. Wir sind schließlich alle nur Menschen und ich habe Verständnis dafür, dass vielleicht gerade in dem Moment etwas nicht klappt, ich aber deswegen keinen zusätzlichen Druck mache.

Daran versuche ich auch bei Telefonaten mit dem Kundenservice zu denken. Diese Menschen werden angerufen, wenn andere Menschen Probleme haben. Wenn man ihnen mal mit Freundlichkeit und Verständnis begegnet, beenden beide meistens das Telefonat mit einem Lächeln und irgendwie löst sich auch das Problem schneller. Klar gibt es auch Andere, die selbst dann stinkig bleiben, aber die Regel ist für mich: sei unerwartet freundlich und verständnisvoll und du wirst mindestens ein Lächeln zurück erhalten.

„There is no reason to be a d*ck, ever“

Positivdenken

Positivdenken klingt ebenfalls nach einer Floskel, aber auch das hilft mir immer wieder aus einer schlechten Laune oder Situation heraus.

An dieser Stelle könnte ich ein ganzes Buch über meine Erlebnisse schreiben, zum Beispiel darüber wie die Zahl 13 zu meiner Glückszahl wurde.

Alles was ich in der Kürze sagen kann ist Folgendes: das, woran Du denkst beeinflusst ,wie Du Dich fühlst und was Du erreichst.

Wenn ich an Fehler und negative Ereignisse in der Vergangenheit denke, sind es Fehler und Negatives, womit ich in Zukunft mehr zu kämpfen haben werde. Sei es auch nur deswegen, dass mir dann Negatives und Fehler öfter auffallen.

Deswegen auch in nicht so schönen Momenten versuchen auch mal positiv zu denken. Wie man so schön in meiner Heimatregion sagt: et kütt wie et kütt, et hätt noch immer jot jejange.

Schlusswort

Jetzt ist der Tipp dann doch etwas länger geworden als gedacht, aber vielleicht hilft er ja auch Dir eine Art eigene Sonne zu kreieren und das Leben etwas positiver zu machen.

Egal ob durch Dankbarkeit, gute Taten, Positivdenken, …, Hauptsache du verlierst Deine gute Laune nicht!

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2 comments on “Geheimtipp #11 – „Habe eine eigene Sonne“

  1. Hey Wolfgang,

    die „eigene Sonne“ kenne ich auch. Da gab es mal ein Buch, auf welches ich partout nicht drauf komme, wo es ebenfalls diese positive und negative Einstellungen des Menschen geht.
    Dabei ist alles so einfach, die negative Energie in positive umleiten. Man ärgert sich über seine Situation? Dann sollte man statt sinnloser Energie verschwenung in Ärger und missmut in Taten umsetzen. Dein Gehalt kotzt dich an? Job wechsel, was eigenes starten ect. Diese negative Energie kann auch ungemeiner träger sein der dich nach vorne bringt. (Hier eine kleine anspielung auf Star Wars und die Sith, wegen dem Thumb-Bild:)

    Grüße
    Sanja

    1. Privet Sanja,
      da hast du recht. Ich würde es zwar nicht unbedingt „einfach“ nennen, weil da schon etwas mehr dazu gehört, aber es ist einfacher als man denkt. Das stimmt schon 🙂
      Gruß, Wolfgang

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