7 Grundprinzipien des Investierens, die auch was taugen

Manchmal wird man doch fündig.

Banken und Konsorten stehen bei mir nicht gerade weit oben in der Rangliste, wenn es um Ratschläge rund um das Thema Investieren und Vermögensaufbau geht.

Zurecht, denn oft sind diese nicht weit von den eigenen Produkten geworfen. Wer aktive Fonds vertreibt, betont natürlich gerne, dass aktives Investieren dem passiven überlegen ist.

Vor einer Weile bin dann doch fündig geworden.

Mir ging es zu dem Zeitpunkt darum, für mich wichtige Grundprinzipien des Investierens und Vermögensaufbaus übersichtlicher darzustellen.

Fündig wurde ich bei Charles Schwab, einer der großen amerikanischen Bank und Broker. Für uns in Deutschland zwar weniger relevant, aber vor allem Herr Charles Schwab persönlich ist ein Verfechter des Low-Cost Investings, sodass die Bank unter anderen eine gebührenfreie Anlage in 500+ ETFs anbietet.

Das soll uns auch nicht weiter interessieren. Interessanter fand ich nämlich die Seite zu den 7 Grundprinzipien des Investierens.

Graphikquelle: Charles Schwab Corporation

Das Witzige dabei war nämlich, dass, ohne es wirklich zu wissen, ich mir genau die selben Grundprinzipien über die Zeit selbst definiert und auch zum größten Teil so umgesetzt habe.

Umso wichtiger fand ich deshalb, diese Grundprinzipien mal auf „einem Blatt Papier“ zusammenzufassen.

Welche Grundprinzipien das sind und was ich damit genau meine, erfährst Du nachfolgend:

1. Establish a Financial Plan Based on Your Goals

Erstelle einen Finanzplan auf Basis Deiner eigenen Ziele.

Wie kann ich etwas erreichen, wenn ich nicht mal weiß, was es ist, dass ich erreichen möchte?

Genau diese Frage habe ich sowohl im positiven als auch im negativen Sinne selbst erlebt und weiß aus Erfahrung, wie wichtig eine Zielsetzung und eine Planerstellung sein kann.

Deshalb handelte auch mein aller erster Artikel auf diesem Blog von: Ziele setzen, um Ziele erreichen zu können.

Nachdem ich mir meine Ziele grob definiert hatte, ging es wenig später auch schon los mit einem konkreten Finanzplan. Die groben Eckpfeiler dazu findest Du hier: wie mein Vermögen auszusehen hat.

Glaubt man der Studie, die Charles Schwab hier erwähnt, so konnten diejenigen, die einen Finanzplan hatten und diesen auch umsetzten, ein bis zu 3-mal höheres Nettovermögen aufbauen, als diejenigen ohne einen solchen Plan.

Graphikquelle: Charles Schwab Corporation

Um ehrlich mir Dir zu sein, bin ich bei solchen Auswertungen immer kritisch, denn bei gerade mal 50 Personen, die beobachtet wurden, ist das alles andere als aussagekräftig.

Ich bin jedoch mehr als überzeugt davon, dass das Setzen von Zielen und das Erstellen eines Finanzplans – sei es auch nur eine grobe Idee – sehr effektiv sein kann. Ich spreche jedenfalls aus meiner eigenen Erfahrung.

2. Start Saving and Investing Today

Fange noch heute an zu sparen und zu investieren.

Hier geht es vor allem um das Thema so früh wie möglich Geld zur Seite zu legen und im Markt investiert zu sein – Time in the Market ist hier das Mantra.

Das Hauptargument ist der Zinseszins-Effekt, der dafür sorgt, dass das damit entstehende Investment und Vermögen über die Zeit sich selbst zu einem schneller und schneller größer werdenden Schneeball entwickelt, der von anderen, die später anfangen zu investieren, nur durch deutlich größere anfängliche Investitionen aufgeholt werden kann.

Weil der Zinseszins-Effekt so oft durchgekaut wird, werde ich darauf hier nicht weiter eingehen.

Was viele dabei jedoch nicht auf dem Schirm haben, ist der eigentliche Grund, warum man früh mit dem Investieren anfangen sollte.

Denn einer der größten Vorteile für mich, früh mit dem Investieren anzufangen, ist der, dass ich früh Erfahrung sammeln, Fehler machen und neue Dinge lernen konnte.

Ich habe selbst erlebt, wie unwohl man sich mit den ersten Investments fühlt. Gerade am Anfang macht man auch viele Anfängerfehler, egal wie gut man sich vorher eingelesen hat. Das ist normal.

Also in Kurz, so früh wie möglich Geld zur Seite legen und anfangen (klein) zu investieren.


Charles Schwab betont darüber hinaus noch ein weiteres Mantra: Time in the Market beats Timing the Market.

Das Argument hier ist, dass nicht nur Market Timing nicht funktioniert, sondern dass man durch den Versuch des Market Timings durchaus die wichtigsten Tage an der Börse schlichtweg verpasst.

Welchen Effekt es hat, wenn man die wichtigsten Handelstage des Marktes verpasst, weil man nicht investiert war, wird in der folgenden Graphik gezeigt.

Graphikquelle: Charles Schwab Corporation

Auch hier eine Auswertung, der ich nicht blind vertrauen würde. Es ist aber durchaus etwas dran, dass allein durch entgangene Dividenden, aber auch durch wichtige Kursrallies und Kursrücksetzer, ein wichtiger Teil der Rendite verloren geht, wenn man sich immer wieder vom Markt verabschiedet und nicht regelmäßig investiert. Allein die Transaktionskosten für ständige Käufe und Verkäufe können in manchen Fällen sehr stark ins Gewicht fallen.

Manchmal zweifele ich jedoch an diesem Konzept. Muss ich Time in the Market wirklich zu jedem Preis gewährleisten? Wann ist teuer zu teuer? Ist es manchmal nicht doch die bessere Wahl, einen größeren Cash-Anteil zu haben und nicht zu investieren?

Am Ende macht es mit Sicherheit wieder die Balance. Aktuell fahre ich jedenfalls einen höheren Cash-Anteil von >50% und schaue mir mit viel Geduld immer wieder neue Chancen an, ohne auf koste-was-es-wolle den Markt blind zu kaufen.

Damit schlafe ich aktuell ganz gut, und das ist mir einiges wert. 🙂

3. Build a Diversified Portfolio Based on Your Tolerance for Risk

Baue Dir ein diversifiziertes Portfolio auf Basis Deiner eigene Risikotoleranz.

Wenn ich gefragt werde, wie jemand sein Geld am besten anlegen sollte, dann empfehle ich ihm oder ihr jedes Mal erst etwas zu finden, womit man sich wohl fühlt.

Es bringt nichts, in Aktien zu investieren, um danach keine ruhige Nacht mehr verbringen zu können und sich um das ständige Auf und Ab des Aktiendepots zu sorgen.

Das ist der erste wesentliche Punkt aus meiner Sicht.

Darüber hinaus betont Charles Schwab die Wichtigkeit der Diversifikation. Weniger aus Sicht einzelner Aktien, sondern aus Sicht des Marktes.

Zum einen performen verschiedene Asset Klassen wie Aktien, Immobilien, Rohstoffe, Anleihen usw. sehr unterschiedlich. Zum anderen gibt es Jahr für Jahr andere Gewinner und andere Verlierer.

Graphikquelle: Charles Schwab Corporation

Ich selbst habe ein mehrstufiges Vermögensmodell.

Dabei bildet meine Vermögensstufe 2 mein diversifiziertes Portfolio ab, auch wenn dort aktuell zum Teil bewusst die eine oder andere Asset Klasse (noch) fehlt.

Die Vermögensstufe 3 besteht dann aus zusätzlichen, risikoreicheren Einzelinvestments, sei es aus Unternehmensaktien oder in Zukunft auch Direktinvestments in Immobilien.

Mein Portfolio ist jedoch immer darauf aufgebaut, dass ich mich damit wohl fühle. Die Rendite wird dann erst im zweiten Schritt optimiert.

4. Minimize Fees and Taxes

Minimiere Deine Gebühren- und Steuerlast.

Auch dieser Punkt ist an sich trivial, aber auf lange Zeit nicht zu vernachlässigen.

Je nach Allokation, bewege ich mich innerhalb meines diversifizierten Portfolios zwischen 0,07%-0,20% p.a. an Gebühren für meine 3 ETFs. Ich bin durchaus zufrieden damit!

Selbst wer es sich leicht machen möchte mit nur einem ETF, läge bei nur 0,20%. Auch da kann man nicht meckern.

Welchen Einfluss Gebühren auf das Endergebnis haben können, zeigt Charles Schwab anhand zweier Beispielinvestitionen (Maria ist über 20 Jahre hinweg investiert; Anna über die letzten 10 Jahre). Bei einem Gebührensatz von 1,5% im Fall von Maria lägen die Kosten bei stolzen €20.000, was 21% der Endsumme beträgt, die sie ohne Gebühren erreicht hätte.

Auch hier alles nur ein plakatives Rechenbeispiel, ohne in echte Details einzusteigen. Aber es besteht kein Zweifel daran, dass eine saftige Kostenstruktur an der Rendite und an dem Endergebnis nagt. Mehr als man oft denkt.

Soweit so gut, denn auf die Kostenstruktur haben wir alle noch zu einem gewissen Teil Einfluss.

Was in Deutschland leider deutlich zu kurz kommt ist die steuerbegünstigte Variante des Anlegens. Was in den USA z.B. der 401k ist und in Australien der Superannuation Fund, ist in Deutschland die gähnende Leere.

Es gibt schlichtweg kein Vehikel, womit man erfolgreich sein eigenes Geld steueroptimiert anlegen und später im Alter nach eigenem Gusto wieder abrufen kann.

Der Sparerfreibetrag von €801 pro Person pro Jahr ist ein Witz.

Auch Betriebsrenten und die Riester-Rente sind dabei nicht wirklich ernst zu nehmen und kommen meiner Meinung nach in nur sehr ausgewählten Fällen wirklich in Frage.

D.h. wenn man in Deutschland nicht nur die Gebühren- sondern auch noch die Steuerlast optimieren möchte, dann muss man schon kreativer werden und z.B. über eigene vermögensverwaltende Gesellschaften & Co. investieren – was leider erst ab einem gewissen Vermögen und nicht der Allgemeinheit nützt…

Steuerbegünstigte Altersvorsorge könnte so einfach sein… Aber weiter im Programm.

5. Build in Protection Against Significant Losses

Beschütze Dein Vermögen vor großen Verlusten.

Dieses Grundprinzip erinnert an Warren Buffetts Regel Nr. 1 „Never lose money“.

Dabei sind temporäre Kursschwankungen ok, aber ein echter (realisierter) Verlust von 50% bedeutet, dass das übrig gebliebene Kapital um ganze 100% vermehrt werden muss, um wieder auf die Ausgangsbasis zurück zu kommen.

Deshalb ist für mich auch eine ordentliche Vermögensstruktur und regelmäßige Vermögensinventur ein Muss. Nur so finde ich heraus, wie viel meines Kapitals zu sehr im Risiko steht, um dann entsprechend gegenlenken zu können.

Charles Schwab rät dabei nicht nur zu diversifizieren, sondern auch zu hedgen, also gewissermaßen Risiko abzusichern. Oftmals werden dabei Rohstoffe, wie z.B. Gold, empfohlen, die in Krisenzeiten sich oftmals entgegengesetzt zum Aktienportfolio entwickeln.

Ich selbst halte aktuell wenig von Rohstoffen, um ehrlich zu sein. Ich werde mir jedoch in Zukunft sehr wohl vermehrt das Thema internationale Anleihen sowie Immobilienunternehmen ansehen. Auch diese können eine stabilisierende und renditeoptimierende Wirkung haben.

6. Rebalance Your Portfolio Regularly

Betreibe regelmäßiges Rebalancing.

An dieser Stelle bin ich weniger strikt und achte eher darauf, dass meine regelmäßige Vermögensinventur weiterhin zumindest grob in mein vorgegebenes Schema passt.

Wenn ich feststelle, dass ich wie jetzt gerade stark unterallokiert in den USA bin, dann drehe ich mein Portfolio übrigens nicht gleich auf Links. In diesem Fall bin ich sogar bewusst unterallokiert, da ich die USA aktuell für überbewertet halte und ich mich mit einer solchen Entscheidung einfach wohler fühle.

Nichtsdestotrotz ist es mir wichtig, immer wieder das Vermögen im Auge zu behalten, um nicht eines Tages aufzuwachen und zu merken, dass der Großteil des Vermögens in nur einem Investment steckt und dieses anfängt zu wackeln.

Außerdem kann es ja durchaus sein, dass sich die Lebensumstände ändern und man sich weniger Risiko wünscht (zum Beispiel, wenn man eine Familie gründet) und deshalb ein Rebalancing notwendig wird.

Ein regelmäßiges Rebalancing ist deshalb in meinen Augen durchaus sinnvoll, kommt aber immer wieder darauf an und sollte nicht einfach nur ein selbstaufgezwungener Prozess sein.

7. Ignore the Noise

Ignoriere das ständige Auf und Ab der Märkte.

Dieses letzte Grundprinzip ist wahrscheinlich eins der wichtigsten überhaupt, wenn Du mich fragst.

Ein Finanzplan kann noch so gut sein. Wenn man sich mit ihm nicht wohl fühlt und ihn auf lange Sicht nicht durchhält (also z.B. mit seinen Entscheidungen immer wieder hin und her springt und teure Fehler macht anstatt Ruhe zu bewahren), dann nützt auch der beste Plan nichts.

Gerade hier zahlt es sich aus, früh mit dem Investieren anzufangen. Ich weiß noch, wie ich 2016 meine ersten BMW Aktien gekauft und praktisch jeden Tag den Kurs verfolgt habe. Erst recht dann, wenn der Kurs unter dem Einkaufswert liegt, ist es anfangs schwer, nicht panisch zu werden und irrationale Entscheidungen zu treffen.

Deshalb rate ich nochmals, finde das, womit Du Dich wohl fühlst. Damit entwickelt man automatisch eine dickere Haut und wird ruhiger (soweit es denn geht), trotz Auf und Ab an den Börsen.

Mittlerweile schaue ich zwar immer noch täglich auf die Kursticker meiner Aktien. Diesmal jedoch nur um zu schauen, ob sich nicht wieder interessante Gelegenheiten für einen Nachkauf ergeben.

Das Verkaufen habe ich mir übrigens abgewöhnt und sogar einen kleinen Vertrag mit mir selbst geschlossen. Diesen kannst Du hier kostenlos erhalten. Verkäufe sind damit aus dem Gedächtnis und nur für Extremfälle wie z.B. eine sehr offensichtliche Überbewertung, offensichtliche strukturelle Probleme des Unternehmens oder eine persönliche finanzielle Notlage (letzteres wird in der Regel aber durch das Finanzpolster abgefangen) „erlaubt“.

Schlusswort

Die 7 Prinzipien des Investierens von Charles Schwab haben mir geholfen, etwas mehr Struktur in meine eigenen Grundprinzipien zu bringen.

Dieser Artikel hat nicht den Anspruch, jedes Prinzip im Detail zu zerpflücken (das würde auch den Umfang eines ganzen Buches annehmen), sondern vielmehr das, was ich witzigerweise selbst bereits seit mehreren Jahren für mich anwende, auf einem Blatt Papier festzuhalten.

Hier noch mal die 7 Grundprinzipien im Schnelldurchlauf:

  1. Erstelle einen Finanzplan auf Basis Deiner eigenen Ziele
  2. Fange noch heute an zu sparen und zu investieren
  3. Baue Dir ein diversifiziertes Portfolio auf Basis Deiner eigene Risikotoleranz
  4. Minimiere Deine Gebühren- und Steuerlast
  5. Beschütze Dein Vermögen vor großen Verlusten
  6. Betreibe regelmäßiges Rebalancing
  7. Ignoriere das ständige Auf und Ab der Märkte

Diese Liste ist definitiv nicht abschließend. Mir fehlen nämlich zwei weitere sehr wichtige Grundprinzipien:

  1. Meide Schulden und
  2. Schaffe Dir ein ausreichendes Finanzpolster

Denn beides hängt in meinen Augen sehr stark mit dem erfolgreichen Investieren und Vermögensaufbau zusammen und ist teils sogar eine Bedingung dafür!

Aber genug geredet. Ausführlichere Teile meines Finanzplans findest Du jederzeit HIER.

Dieser entwickelt sich stetig weiter, schau also gern regelmäßig vorbei 🙂

Frohes Schaffen wünsch ich Dir! Ich hoffe diese 7 (bzw. 9) Grundprinzipien helfen auch Dir auf Deinem Weg!

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6 comments on “7 Grundprinzipien des Investierens, die auch was taugen

  1. Sehr schön muss ich mir Bookmarken – kurz und knackig zusammengefasst ohne großes Chi Chi – Dankeschön! Und auch spannend das kommt von einer Bank – vor allem auch der Teil 4. wird von den Banken die ich so kenne gerne „klein“ geredet 😉

  2. Hallo Wolfgang,
    Vielen Dank für diesen wirklich tollen Artikel. Ich habe grade auch selber nochmal überlegt, aber mit deinen 9 Punkten deckt man wirklich die wichtigsten Grundlagen zum Investieren ab.

    1. Hi Robin, danke dafür 🙂 Ja es gibt mit Sicherheit noch einige weitere Punkte, die man ergänzen könnte, aber das kommt dann auch oft auf die jeweilige Person und dessen Ziele an.

      Einen interessanten Blog, den du da hast 🙂 Ich finde es vor allem interessant zu sehen, wie du dein Depot und deine Rendite darstellst. Wie kommt es, dass du neben einer eher langfristig angelegten Investition in wenige ausgewählte Aktien dann noch 25% deines Depots in Hebelzertifikate investierst? Hat dieser Kontrast einen bestimmten Grund?

  3. Hey 🙂
    Es freut mich das dir mein Blog grundsätzlich gefällt. Die Hebelzertifikate nutze ich um ein bisschen mehr „Schwung“ in mein Depot zu bringen. Dabei muss man aber bedenken, dass ich die Zertifikate recht langfristig (2-3 Jahre) halte und nur geringe Hebel habe (3-5). Dadurch versuche ich einfach die Aktien, welche ich sowieso im Depot habe auf ihrem Weg mit einem kleinen Hebel zu begleiten.

    Angelehnt ist das ganze zum großen Teil an die Strategie von Michael Proffe, der schon seit Jahrzehnten (inklusive Dotcom- und Finanzkrise) damit Erfolg hat. Ich verfolge die Strategie bisher seit 2 1/2 Jahren und bin sehr zufrieden mit der bisherigen Performance.

    Auch den kleinen Börsendip Ende 2018 hat mein Depot gut gemeistert, da ich es aufgrund der langen Laufzeit bei den meisten Scheinen einfach aussitzen konnte. Mittlerweile steht mein Depot wieder rund 10 % über dem Höchststand von Herbst 2018, während die Indizes in etwa auf dem gleichen Stand von damals liegen.

    Trotzdem möchte ich diesen Bereich nicht groß auf meinem Blog thematisieren, da ich denke, dass Hebelzertifikate nicht für jeden Privatanleger geeignet sind. Man muss sich intensiv damit beschäftigen und die höhere Volatilität auch mental aushalten können.

    1. Hi Robin,

      spannend! Auch wenn ich eher zu denen zähle, die von solchen Investments/Spekulationen bewusst die Finger lassen. Ich finde es deshalb super, dass du klarstellst, dass es schlichtweg nicht für jeden ist und durchaus auch viel Zeit und Nerven beansprucht. Dafür scheinst du aber auch die entsprechende Rendite einheimsen zu können.

      Da wären wir eigentlich wieder bei dem Grundprinzip „Mache das, womit du dich wohl fühlst“, wobei ich noch aus deinem Kommentar ergänzen würde „und was du auch verstehst sowie die nötige Zeit hast, um es erfolgreich umzusetzen“.

      Sonst hat man am Ende etwas, wo man mit der Volatilität mental nicht klar kommt, das Produkt eigentlich gar nicht versteht, aber auch nicht die Zeit aufbringt, um mit einer Strategie und ausreichender Recherche vernünftig an die Sache ran zu gehen 😀

      In jedem Fall weiterhin viel Erfolg mit deinem Depot! Ich werde versuchen immer wieder mal einen Blick rein zu werfen 🙂

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